Wie du erkennst, dass manche Unternehmen Social Media nicht begriffen haben

Einige deiner Facebook-Freunde posten plötzlich denselben Link: ein Video, in dem einige englische Fußballfans das Training vom FC Bayer gate crashen und einer ein bisschen mitspielen darf. Jede, die keine Tomaten auf den Augen hat, sieht schon an der ersten Einstellung, dass es sich entweder um eine Adidas- oder eine Intersport-Werbung handelt. Da adidas Hauptsponsor und Mitbesitzer des FCB ist, gehst du mal von Kandidat A als Werbetreibendem aus. Leider haben es deine Freunde versäumt, in ihrem Posting zu erwähnen, dass sie wissen, dass es sich dabei nicht um eine Fan Guerilla-Aktion handelt, sondern um Werbung, die viral weitergereicht werden soll. Das berührt dich ziemlich unangenehm, denn du lässt dich nicht gerne verarschen. Und was hätte denn dagegen gesprochen, einfach zu sagen: “Guckt mal ihr, das haben wir gemacht und finden es ganz lustig. Falls es Euch auch gefällt, empfehle es doch bitte weiter!” Weiterempfohlen hätte ich den Link trotzdem nicht, schließlich ist das Filmchen sexistisch – und bewirbt einen der verlogensten Ausbeuter weit und breit.

Blöd ist halt nur, dass in dieses Internet jede einfach so rein schreiben kann, auch dass sie solche Aktionen doof, peinlich und unprofessionell findet.

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