Gesehen: Rocko liest Schamoni


Am Donnerstag war es soweit: NEIN! zum Echo und der Popmusik und JA! zu Rocko Schamoni und der Popliteratur.

Nach diversen Versuchen in der Vergangenheit, habe ich es zum ersten Mal zu “Rocko liest Schamoni” geschafft und gleichzeitig war dies mein erster Besuch an der Volksbühne. Beim betreten der Lesebühne war ich zu erst ein wenig irritiert – freie Platzwahl, aber wo waren die Stühle? Gibt es nicht, Digger! Hier “launcht” man auf (mittelgroßen) Sitzkissen, dafür hatte ich an einem Theater noch nie so viel Beinfreiheit.

Um ehrlich zu sein, der Anfang war wahnsinnig bemüht, aber zum Glück nur der. Die Stimmung entspannte sich bereits im ersten Teil, in dem Herr Schamoni hauptsächlich aus “Sternstunden der Bedeutungslosigkeit” liest, dem Buch über das ich hier auch schon geschrieben habe. In einem Artikel der nun in den Weiten des WWW und 2.0 rumfliegt. An einem Ort zu dem kein Link führt. Ich hoffe inständig es ist ein besserer Ort…

Zurück zum Thema. Nach einer Pause ging er über zu “Risiko des Ruhms” und beim lesen der Geschichte verfang er sich erst in einer freien Improvisation und danach in einem kurzen Lachkrampf. Beides schwer an der Grenze, aber immer noch sympathisch, so wie der Rest. Es folgte ganz obligatorisch (dies ist nicht abwertend gemeint) “Dorfpunks” und gipfelte in einem Auszug aus dem neuen Buch – eine Fortsetzung.

Unterbrochen von diversen Anrufen von Freunden (Hamburger-Jungs), die sich ganz schrecklich beim Echo langweilten, verabschiedete sich der Herr Autor in das Kreuzberger Nachtleben.

Aldder, beim nächsten Mal bin ich wieder dabei.

Leave a Reply